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Stichwörter für die Arbeit mit Text im Internet

1. Merkmale Hypertext


  • Grundstruktur, was ist ein Hypertext:
    Miteinander verknüpfte Informationsknoten. Knoten können multimedial sein.
  • Geschlossenheit:
    Es muss deutlich sein wo man bei einem Verweis hinkommt und was man erwarten kann.
  • Web-Views:
    Der Stadtplan. Alle Seiten in der Gesamtheit. Man sieht wo man gerade ist.
  • Fish-Eye-View:
    Detailansicht eines Aspektes. Alls wichtige zu einem Thema.
  • Information Retrieval:
    Die Suchfunktionen sollten vielfältig sein. Sitemap, Suchfunktion (mit erweiterter Suche, Suchen in Kategorien). Suchfunktion sollte Dokumentiert sein.
  • Orientierung und Navigation:
    Man sollt sich frei bewegen können. Übersichtliche Verweise, gut platziert.
  • Pfade und Guided Tours:
    Der Weg von einem Knoten zum nächsten ist vorgegeben.
  • Backtraking:
    Man sollte zurück gehen können. Den Weg zurückfinden.
  • Hierachisch, Verwoben, Linear:
    Hierachisch: Beispiel: Einstiegsseite - Rubriken - Artikel. Ist für User einfach zu navigieren. wenn man einem Weg folgt ist es schwer Thema zu wechseln.
    Verwobene: Zahlreiche Verknüpfungen. Es kann in alle Richtungen weiter gehen. User kann nach eigenen Interessen dem Thema folgen, kann sih aber auch verlieren.
    Linear: Es wird ein vorgegebener Weg verknüpft.
    In der Praxis sollten alle Arten auftauchen.
  • Knoten:
    Die Größe der Knoten sollte nicht zu groß und nicht zu klein sein. User sollte nicht ungeduldig werden (bei Ladezeiten). Die Menge der Verweise muss dem Inhalt angepasst sein.
 

2. Titel und Teaser


poltische Meldungen:
Allgemeine Merkmale:
In Titel, Text und Schlüsselwort wird das wichtigste aus dem Artikel angedeutet.
Aufbau:
Titel: Kurz, wie in Zeitungen nur noch zugespitzter. Maximal 6 Wörter, Oberthema stelt Bezug her, Schlüssel-/reizwörter am Anfang des Titels.
Text: Wo, wann, was? Ähnlich einem Zeitungsvorspann, Das wichtigste zusammengefasst. Lut auf das weiter lesen machen.
Unterschied bei Teasern zu Unterhaltungsmeldungen:
Das Was wird häufig nicht beantwortet. Kreativere Texte und Überschriften, weniger Informationsgehalt, mehr Neugierde wecken. Boulevardstil
 



   
3. Übung für Teaser (Aus einer Meldung einen Teaser mit Titel und Text machen)


MELDUNG 1

Mittwoch 22. Oktober 2003, 21:34 Uhr
Genf (AP) Das neu gewählte Parlament in Ruanda hat die höchste Frauenquote der Welt. 39 der 80 Abgeordneten sind weiblich, was einem Prozentsatz von 48,8 entspricht. Damit hat das zentralafrikanische Land Schweden auf den zweiten Platz verwiesen: Dort beträgt die Frauenquote 45,3 Prozent. Dies geht aus einer am Mittwoch in Genf veröffentlichten Studie der Interparlamentarischen Union (IPU) hervor.

Den dritten Platz belegt demnach Dänemark mit einer Frauenquote von 38,0 Prozent. Es folgen Finnland (37,5 Prozent), die Niederlande (36,7 Prozent), Norwegen (36,4 Prozent), Kuba (36,0 Prozent), Belgien (35,3 Prozent), Costa Rica (35,1 Prozent) und Österreich (33,9 Prozent).

Deutschland liegt mit 32,2 Prozent auf Platz 11, Großbritannien mit 17,9 Prozent erst auf Platz 50. Das amerikanische Repräsentantenhaus teilt sich den 60. Platz mit Andorra (14,3 Prozent). Frankreich belegt mit 12,2 Prozent erst den 66. Platz.

Der weltweite Durchschnitt für weibliche Parlamentarier beträgt laut IPU nunmehr 15,2 Prozent, einer der höchsten Werte aller Zeiten. Das gute Abschneiden von Frauen bei der Wahl in Ruanda wird darauf zurückgeführt, dass von Anfang an 24 der 80 Sitze für sie reserviert waren. 15 weitere konnten sie im Wettbewerb mit männlichen Kandidaten zusätzlich gewinnen.

Teaser aus dem Seminar 

Ausland
Höchste Frauenquote in Ruanda
Das neu gewählte Parlament in Ruanda verfügt mit 48,8% über die weltweit höchste Frauenquote und verdrängt damit Schweden auf Platz 2 (45,3%). Deutschland liegt mit 32,2 % Frauenanteil auf Rang 11...mehr

Ruanda: Höchste Frauenquote der Welt
Das neu gewählte Parlament in Ruanda erreicht mit 48,8 % die höchste Frauenquote aller Zeiten. Schweden wird auf den zweiten Platz verwiesen. Deutschland liegt mit 32,2 % auf Platz 11.

Frauenpower in Ruanda
In Ruanda hat das neue Parlament die höchste Frauenquote der Welt. Für die Schweden bleibt nur noch der 2. Platz. Deutschland abgeschlagen auf Platz 11.

die höchste Frauenquote
Das ist der höchste Frauenanteil im Parlament aller Zeiten.
In dem neu gewählten Parlament von Ruanda sitzen 39 weibliche Abgeordnete von insgesamt 80. Das wird daraufzurückgeführt dass bereits 24 Sitze für sie reserviert waren.

-Parlament in Ruanda: die höhste Frauenquote der Welt.-
Genf (AP)-Mit 48,8% weiblicher Abgeordneten hat das zentralafrikanische Land Schweden auf den zweiten Platz verwiesen. Mit 32,2 Prozent liegt Deutschland auf Platz 11 ...>mehr

Frauen in der Politik: Ruanda als Vorbild
Die Hälfte der Parlamentarier im ruandischen Paralament sind Frauen. Nur Schweden hat eine ähnlich hohe Quote. Deutschland nur auf Platz 11, die USA teilen sich Platz 60 mit Andorra.

 

MELDUNG 2

 Mittwoch 22. Oktober 2003, 16:01 Uhr

Nürnberg (dpa) - Die Hamburger Kabarettistin Lisa Politt erhält als erste Frau den Deutschen Kabarettpreis. Die Künstlerin bekomme die mit 3000 Euro dotierte Auszeichnung für ihre sprachliche Schärfe und ihren intellektuellen Witz, teilte die Jury mit. Die Preisverleihung findet am 10. Januar 2004 in Nürnberg statt. Die von der Stadt Nürnberg gestiftete und vom Nürnberger Burgtheater zum 19. Mal vergebene Auszeichnung gilt als einer der angesehensten deutschen Kleinkunstpreise.

Politt habe mit ihrem Soloprogramm «Rache» bewiesen, dass politisches Kabarett keine Männerdomäne sei, begründete das Burgtheater seine Entscheidung. «Frau Politt ist eine stimmgewaltige Entertainerin, die auch unbequeme Positionen vertritt und zugleich undogmatisch und selbstironisch ist», betonte Burgtheater-Chefin Ulrike Mendlik. Politt schreibt seit 1984 Kabarett. In zehn Produktionen trat sie mit ihrem Partner Gunter Schmidt als Duo «Herrchens Frauchen» auf.

Den mit 2000 Euro dotierten Förderpreis erhält die ebenfalls in Hamburg lebende Kabarettistin Käthe Lachmann. Als vielseitige Komödiantin gewinne sie dem «Absurden im Alltäglichen» neue Seiten ab, betonte die Jury. Auch mit ihrer überwaltigenden Bühnenpräsenz gelte sie als vielsprechendes Talent der deutschen Kabarett- und Comedy-Szene. Den mit 1000 Euro ausgestatteten Sonderpreis des Nürnberger Burgtheaters erhält das Kölner Trio «Duotica». Es lote mit seinem mitreißend unkonventionellen Chansonkabarett charmant-frech die Grenzen des Genres aus, betonten die Juroren.

Teaser aus dem Seminar 

Unterhaltung
Deutscher Kabarettpreis für Lisa Politt
Lisa Politt erhält den mit 3000 Euro dotierten Kabarettpreis für ihr Soloprogramm "Rache". Der Förderpreis ging an die Hamburger Kabarettistin Käthe Lachmann...mehr

Kabarett
Durchbruch der Männerdomäne
Angesehenster Deutscher Kleinkunstpreis geht an Lisa Politt. 3000 Euro für sprachliche Schärfe und intellektuellen Witz. Auch Frauen haben im politischen Kabarett ein Wörtchen mitzureden.

Frau ist Deutschlands bester Kabarettist
Politisches Kabarett ist keine Männerdomäne mehr. Lisa Politt erhält als erste Frau den Deutschen Kabarettpreis. Sie hat die Jury mit ihrer sprachlichen Schärfe und ihrem intellektuellen Witz überzeugt. Hank und Nicole

Kabarettpreis wurde an eine Frau vergeben
Für ihr Soloprogramm "Rache" wurde Lisa Politt mit dem Kabarettpreis ausgezeichnet. Ihre sprachliche Schärfe und ihr intellektueller Witz haben die Jury überzeugt. Den Förderpreis erhielt Käthe Lachmann...

Scharfe Sprache: Lisa Politt ganz oben
Vom Sockel der Siegerin kann Lisa Politt auf ihre männlichen Kollegen herunterschauen. Der 19. Deutsche Kabarettpreis ging diesmal an die unbequeme, stimmgewaltig und selbstronisch Kaberettistin des Duos Herrechens Frauchen.

 






4. Pressemeldun


Mittwoch 12. November 2003, 15:44 Uhr

Katja Riemann: "Habe Angst vor Öffentlichkeit"


Bonn (ots) - Die Filmschauspielerin und Musikerin Katja Riemann
vermisst in Deutschland den respektvollen Umgang miteinander. In der PHOENIX-Sendung "Im Dialog" sagte sie: "Ich finde, dass es hier Respektlosigkeit gibt und das ist wie ein Fluch, wie eine Krankheit. Damit machen wir uns mehr kaputt." Eine der Ursachen sei die Missgunst der Menschen. Sie selber sei ein "vertrauensvoller, gutmütiger Mensch". Allerdings sei ihr Vertrauen zu den Menschen schon häufiger erschüttert worden, verriet die Schauspielerin. Ebenfalls im PHOENIX-Dialog gestand Riemann, sie habe "Angst vor Öffentlichkeit": " Ich liebe meinen Beruf abgöttisch, ich kann auch nichts Anderes, aber dieser Beruf findet leider in der Öffentlichkeit statt."

Im Gespräch mit Martin Schulze betonte die Musikerin, dass sie
sich nicht von Kritikerlob beeinflussen lasse: "Wenn ich mich
abhängig machen würde ausschließlich von der Gunst Anderer und mich darüber definiere - und vor allem meine Arbeit -, dann müsste ich mir eine Kugel geben. (...) Ich mache meine Musik ja nicht für Kritiker." Riemann beklagte, es seien "immer Männer gewesen, nie Frauen, die böse über mich geschrieben haben". Nach der Auszeichnung für ihren aktuellen Film "Rosenstraße" sehe sie sich nicht "ganz oben": "Das bin ich nicht, das möchte ich ganz vehement sagen, ich habe einen Filmpreis bekommen, das ist alles."

Für den Film "Rosenstraße", der im Jahr 1943 spielt, habe sie sich intensiv mit der NS-Zeit auseinander gesetzt. In ihrer Rolle der Lena Fischer sieht sie Parallelen zu sich: "Ich glaube, alles, was ich spiele, hat etwas mit mir zu tun". Über die mögliche Gefahr eines neu aufflammenden deutschen Faschismus sagte Riemann: "Manchmal habe ich das Gefühl (...), Deutschland ist wie so ein trockener Alkoholiker."

PHOENIX zeigt die Sendung "Im Dialog - Martin Schulze und Katja Riemann" am Freitag, 14. November 2003, um 21 Uhr. Wiederholung: 0.00 Uhr und Montag, 17. November, 9.15. Uhr.

Bilder zur Sendung ab heute, 17 Uhr, unter : www.ard-foto.de

ots-Originaltext: Phoenix

Digitale Pressemappe:
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=6511

Kontakt:
Ingo Firley
PHOENIX-Kommunikation
Telefon: 0228 / 9584 195
Fax: 0228 / 9584 198



 






 

Aus dem Seminar am:16.11.03